Langjähriger CDU Kreisvorsitzender Rudi Haselbach überraschend verstorben

Der langjährige CDU-Kreisvorsitzende und Mitglied des Landtages Rudi Haselbach ist in der vergangenen Nacht plötzlich in Fulda, wo er an einer Klausurtagung der CDU-Landtagsfraktion teilgenommen hatte, verstorben. Dies teilte die CDU in Groß-Gerau mit.

Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Gerald Weiß sagte, sei der „jähe Tod von Rudi Haselbach eines der schlimmsten und traurigsten Ereignisse in der Geschichte der Kreis-CDU.“

Die ganze Anteilnahme der Union gehöre in diesen schweren Tagen Haselbachs Familie, insbesondere seiner Ehefrau Gisela.

Rudi Haselbach habe sich für die Politik aufgeopfert. Er sei ein unermüdlicher Streiter für die Demokratie und die politischen Ideen der CDU gewesen. Als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion von 1990 bis 2002 und – in Nachfolge von Gerald Weiß – Kreisvorsitzender der CDU Groß-Gerau von 2000 bis heute, habe er Maßstäbe gesetzt. Als Vorsitzender des Innenausschusses des Hessischen Landtages genoss der Parlamentarier aus Mörfelden-Walldorf Ansehen und Respekt weit über Parteigrenzen hinaus. Er sei „entscheidungsstark und ideenreich“ gewesen und überdies ein verlässlicher Kamerad und Freund, betonte Weiß. Im Übrigen sei er auch der christlich sozialen Idee und dem Gesellschaftsbild der sozialen Marktwirtschaft besonders verbunden geblieben. Täglich habe er sich für Bürgeranliegen und insbesondere oft für die „kleinen Leute“, die seinen Rat und seine Hilfe suchten, eingesetzt. Die Lücke, die sich mit Haselbachs Tod in der Union aufgetan habe, werde in überschaubarer Zeit kaum mehr ganz geschlossen werden können, sagte der CDU-Parlamentarier abschließend.