Sirtaki-Aktion

Kali̱nýchta* Bischofsheim

 

Liebe Bischofsheimer,

 

wie sich herausgestellt hat, wird der Kommunale Schutzschirm in Bischofsheim doch nicht kommen.

Durch die Inanspruchnahme dieses beispiellosen Programms der CDU-FDP-Landesregierung hätte unsere Kommune auf einen Schlag ihre Schulden beinahe halbiert und großzügige Unterstützung bei der Rückzahlung der Restsumme erhalten.

Dennoch haben sich Bürgermeisterin Steinbach und die SPD dazu entschieden, dies auszuschlagen und weiter zu machen wie bisher.

Man muss sich hierbei vor Augen halten, dass die gleichen politischen Kräfte, die Bischofsheim zu einer der 89 am schlimmsten verschuldeten Kommunen im Lande Hessen gemacht haben, nun die einzige realistische Chance auf einen finanziellen Neuanfang ablehnen.

Entgegen den Träumereien, die die SPD in der Gemeindevertretung verbreitet, eine Reform des Kommunalen Finanzausgleichs würde gleichsam wie ein Wunder über Bischofsheim hereinbrechen und alles zum Besten wenden, wird dies - wenn es denn irgendwann in ferner Zukunft überhaupt kommt - verglichen mit diesem Angebot der Landesregierung bestenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein sein.

Doch eigentlich ist es völlig egal, woher zusätzliche Mittel auch kommen mögen. Die Bischofsheimer SPD hat es bisher noch immer gewusst jeden Pfennig und jeden Cent zu verschwenden. In über 50 Jahren Alleinherrschaft hat sie unsere Kommune ruiniert und treibt nun mit der GALB - die es besser weiß - dieses Spiel ungehemmt weiter.

Besonders erschreckend finden wir von der Jungen Union daran, dass mit dieser Entscheidung, die federführend von der Bürgermeisterin vorangetrieben wurde, jede Hoffnung der Bischofsheimer Jugend auf eigene Gestaltungsspielräume in der Zukunft zunichte gemacht wird.

Polý o̱raía**, Frau Steinbach! Nun wissen wir endlich, was die SPD meinte, als im Wahlkampf plakatiert wurde „Weil sie es kann“.

 

 

*   Kali̱nýchta = griechisch für „Gute Nacht“

** polý o̱raía = griechisch für „Ganz toll“