CDU setzt Kita-Situation auf die Tagesordnung

Die CDU Bischofsheim nimmt sich des Themas der Situation der Bischofsheimer Kindertageseinrichtungen an. „Diese muss deutlich verbessert werden. Wir haben das Thema seit langer Zeit auf unserer Agenda“, erläutert der Fraktionsvorsitzende der CDU, Ingo Kalweit.

Mit verschiedenen Kita Stammtischen sollte auf die Situation aufmerksam gemacht und die Eindrücke der Eltern abgefragt werden. „Die Antworten der Bürgermeisterin waren nicht ausreichend“, so Kalweit weiter. Noch unmittelbar vor der Kommunalwahl bestritt Steinbach anlässlich eines solchen Stammtisches, dass es Schwierigkeiten gebe. Nun legt sie plötzlich einen Antrag vor, der darauf ziele, schnellstmöglich neues Personal zu gewinnen. Dies, so Kalweit, wäre offensichtlich die Reaktion auf die Proteste in der Elternschaft. „Durch den Offenen Brief des Gesamtelternbeirates und die angekündigte Demonstration, scheint sie endlich aufzuwachen. Besser spät, als nie, mag man sagen. Es bleibt jedoch festzustellen, dass die Bürgermeisterin das Thema – wie so oft – verschlafen hat und dadurch der Gemeinde Schäden entstehen. Dieses für sie typische Verhalten, kann Bischofsheim nicht länger tolerieren“.

Die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Ines Claus, ist der Meinung, dass die Kitas als fortlaufendes Thema in die Gemeindevertretung gehören, um ausstehenden Antworten zu erhalten und agieren zu können. Insoweit habe die CDU Fraktion einen umfassenden Fragenkatalog formuliert, der auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung am 09. Juni um 20.00 Uhr ist. Die Bürgermeisterin ist darin aufgefordert die Fragen zur Betreuungs-, Personal- und Bausituation der Kindertagesstätten zu beantworten. Weiter soll sie fortlaufend berichten, damit die Gemeindevertretung, falls erforderlich, zeitnah reagieren kann. Auftretende Probleme sollen so rechtzeitig erkannt und gelöst werden können. „Wir hätten als Gemeindevertretung erwarten können und dürfen, rechtzeitig und regelmäßig unterrichtet zu werden, wenn es bei einem Thema hakt. Da die Verwaltung dies nicht für nötig hält, müssen wir sie über diese Anfrage an ihre Pflichten erinnern“, so Eva Glöckle, die Mitglied des Sozialausschusses ist.

„Die vorhandenen Erzieherinnen leisten hervorragende Arbeit und verdienen Wertschätzung. Der Unmut der Eltern ist jedoch wegen der Rahmensituation groß. Wir nehmen die Sorgen ernst und wissen, dass eine gesicherte Betreuungssituation wesentlich für Familien ist.“, erläutert die Parteivorsitzende und Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz.


Anfrage im Volltext