Ich brenne für dieses Amt

 

 

Die CDU Bischofsheim hat in ihrer Mitgliederversammlung Ingo Kalweit (34) einstimmig als Kandidat für die Bürgermeistermeisterwahl im nächsten Jahr nominiert.

 

Kalweit, der seit der letzten Kommunalwahl der Fraktion vorsteht, wurde von der örtlichen Parteivorsitzenden und Landtagsabgeordneten mit äußerst warmen Worten vorgestellt. „Wir haben ihn stets als streitbaren und integren Menschen erlebt, der sich für die Menschen in seinem Umfeld einsetzt und kreative Lösungen für komplizierte Problemstellungen sucht und findet.“

 

Mit dem Beigeordneten Helmut Schmid und der stellvertretenden Parteivorsitzenden Ines Claus stimmten zwei weitere bekannte CDU-Größen in das Lob ein. „Ingo Kalweit hat mir schon als mein Stellvertreter im Fraktionsvorsitz viel Arbeit abgenommen und insbesondere seine Fähigkeit komplexe Fragestellungen zu analysieren und punktgenau herauszuarbeiten, schätze ich sehr“, bekannte Schmid, während Claus seine Verlässlichkeit betonte. „Er ist einer der Menschen, bei denen man sich darauf verlassen kann, dass wenn sie ankündigen etwas zu tun, es bereits im selben Moment in der Bearbeitung ist. Er hält, was er verspricht und flößt zu recht Vertrauen ein“.

 

In seiner Bewerbungsrede, die von den Anwesenden im übervollen Saal mit stehenden Ovationen bedacht wurde, erklärte der studierte Jurist Kalweit, der nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Hessischen Landtag in der Wirtschaft tätig geworden ist, dass die gute Arbeit der CDU in der Gemeindevertretung nun vom Rathaus unterstützt werden sollte.

Bischofsheim, so sagte er, müsste nicht gefühlsmäßig in die Böcklersiedlung und den Rest des Ortes gespalten sein. Er wolle vorausschauende Politik betreiben und nicht, wie beispielsweise bei den Erzieherinnen geschehen, die Dinge laufen lassen, bis unhaltbare Zustände einträten. Die kommunalen Finanzen wolle er durch eine solide und pragmatische Politik konsolideren, ohne den Menschen im Ort die Zusammengehörigkeit zu nehmen. „Streitereien zwischen der Gemeinde und den Vereinen, wie beim Generationenverein über die Nutzungsgebühren des Trafohauses oder der Feuerwehr wegen der Sperrstunde bei der Kerb, können vermieden werden, wenn im Rathaus ein Geist weht, der Probleme im Sinne der Menschen lösen will, statt nur das Kleinklein der scheinbaren Offensichtlichkeiten zu verwalten.“

Er versprach, sich zu jedem Thema die Meinungen aller Betroffenen anzuhören und erst nach Diskussion mit diesen, eine Meinung zu bilden. „Ich bin ein streitbarer Geist, doch nie beratungsresistent. Unterschiedliche Sichtweisen haben ihren Grund. Diese aufzunehmen und gemeinsam zu einem Ausgleich zu führen, halte ich für meine Amtspflicht.“

In seiner Rede beschwor Kalweit den Zusammenhalt aller Menschen der Gemeinde und, dass ohne Zusammengehörigkeitsgefühl der Ort verarme „Politik kann nur ein Stein im Haus dieser Gemeinschaft sein. Sie muss es aber sein, weil dieser Stein im Fundament steckt und ohne ihn das Ganze nicht stabil steht.“

Weiteren Steuerhöhungen erteilte er eine Absage. „Durch die Schaffung von Synergien, etwa durch eine Kooperation mit den Nachbargemeinden, die Entwicklung des Personals der Verwaltung, auch und gerade zu deren Vorteil sowie die Einführung von digitalen Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger sparen wir eine Menge Geld, ohne die Leistungen zu verringern und ohne jemanden zur Kasse bitten zu müssen.“

Insbesondere die Entwicklung des Gewerbes lag ihm am Herzen. So erläuterte er, dass Bischofsheim sein Image als Speditionsstandort loswerden und attraktiv für neues Gewerbe sein müsse. Auch die Versorgung der Bevölkerung in allen Ortsteilen mit den Gütern des täglichen Bedarfs sei ihm wichtig.

Die Vereine sollen nach seiner Vorstellung Planungssicherheit durch belastbare Vereinszuschüsse haben und sich die Verwaltung verstärkt für Belange einsetzen, bei denen mehrere Vereine an einen Tisch zu bringen seien. „Bischofsheim wird sicher keine drei Kunstrasenplätze bekommen. Wenn aber drei Vereine das gleiche Ziel haben, dann ist es mindestens Aufgabe der Verwaltung, diese Vereine an einen Tisch zu bringen. Sie kann dann auch vieles möglich machen auch und gerade für die Jugend in den Vereinen.“

Für den Wahlkampf kündigte er an, sich die Hacken ablaufen zu wollen und jeden einzelnen Wähler persönlich zu erreichen. „Das wird eine anstrengende Zeit, aber ich bin heiß auf diesen Wahlkampf und brenne für dieses Amt“, ließ er keinen Zweifel an seinem Willen zu Veränderung in der Eisenbahnergemeinde.