Aufwertung der Böcklersiedlung

 

Der Andrang der Bürger war gewaltig, als Bürgermeisterkandidat Ingo Kalweit im Zuge seiner Reihe „Kalweit kümmert sich“, ins Poseidon einlud.

Etwa 70 Anwohner diskutierten dort mit ihm, wie dieser Teil Bischofsheims entwickelt werden kann und nicht weiter abgehängt wird. Kalweit schlug vor, eine Nahversorgung zwischen B43 und Peking einzurichten. Diese wäre fußläufig für die Bewohner der Böcklersiedlung zu erreichen, das Areal wäre groß genug für einen vollwertigen Supermarkt und durch die durch die gute Verkehrsanbindung auf der Bundesstraße sei ausreichend Kundschaft zu erwarten.

Der Grünstreifen zwischen Biergarten und Brunnen soll entfernt und Spielgeräte aufgestellt werden. Hierdurch würde ein hochwertiges Freizeitareal entstehen, das nicht nur die Anwohner anziehen würde. Bereits in der Vergangenheit hatte der Betreiber des Biergartens hierzu Pläne vorgestellt. Mit diesem gemeinsam könnte das Projekt kostengünstig realisiert werden, waren sich die Anwesenden einig.

Angeregt wurde eine bessere Grünpflege auf dem Dr.-Hans-Böckler-Platz. Kalweit erklärte, dass diese in der ganzen Gemeinde besser werden müsse. Sollten sich die Anwohner, ähnlich wie beim Spielplatzverein zusammenschließen, um den Grundstock für die Verschönerung des Platzes zu legen, werde die Gemeinde sie hierbei unterstützen und die laufende Unterhaltung sicherstellen.

Keine Hoffnung konnte der Kandidat den Anwesenden auf einen Geldautomaten machen. „Ich habe mit der Volksbank gesprochen und ebenso wie die Sparkasse, lehnt sie dies aus Kostengründen ab“. Er habe jedoch eine andere Idee, die sich umsetzen lasse. Ein Cashterminal im Bäcker wie bei der Shell-Tankstelle, werde von Volksbank und Bäcker grundsätzlich positiv gesehen. Hierdurch würden die Menschen in der Siedlung wieder an Bargeld kommen können.

Das Mainvorland solle schöner werden, war man sich einig. „Umgruppierung der Sportgeräte auf dem Basketballplatz, Herrichten des Uferstreifens, eine öffentliche Grillhütte und die Installation eines Ausflugslokals nach Ginsheimer Vorbild würden diesen schönsten Teil Bischofsheims zu einem echten Naherholungsgebiet machen“, fasste Bürgermeisterkanidat Kalweit zusammen.