Dem Wetter getrotzt

 

Am Samstag vor der Wahl hatten die CDU und Bürgermeisterkandidat Ingo Kalweit zum Angrillen in den Rosengarten geladen. Petrus drohte dem Fest einen Strich durch die Rechnung zu machen, doch reichlich 100 Besucher ließen sich vom wolkenverhangenen Himmel nicht abschrecken.

 

Bratwurst vom Grill und hausgemachte Nudel-, Kartoffel-, Taco-Salate sowie besonders einer nach thailändischem Rezept verwöhnten die Gäste.

 

Nicht nur die Kinder hatten viel Spaß am angekündigten Gewinnspiel „Bring den Kalweit ins Rathaus“. Fotos des Kandidaten waren auf einem Dosenwurfspiel montiert und jeder Treffer in die Pyramide beförderte den Kandidaten in Form seiner lächelnden Fotos auf den Dosen in das dahinter befestigte Bild des Rathauses. „Ein Riesenspaß, der zeigt, dass Ingo auch viel Humor hat“, lachte CDU-Vorstandsmitglied Jola Lemm, die ihren Blumengewinn stolz mit nach hause nahm.

 

Kalweit ließ in einer kurzen Rede den Wahlkampf in Zahlen Revue passieren. Die Menge an Flyern, Plakaten, Veranstaltungen und weiteren Kennzahlen habe er aufaddiert und es seien gewaltige Summen. Allein acht eigene Veranstaltungen, dazu noch drei Podiumsdiskussionen haben die CDU und er im Wahlkampf absolviert, bei einer mittleren fünfstelligen Anzahl an Flyern könne er verstehen, dass mancher Briefkasten überquelle, scherzte er und wünschte den Menschen eine Weile Ruhe, wenn dieser Wahlkampf vorbei sei. Er lobte Klaus Guthmann und dessen Helfer für das Anbringen der Plakate und deren beständige Pflege.  Er selbst sei mit mehreren Helfern, allen voran Georg Baumann über 400 km bei Hausbesuchen unterwegs gewesen. „Es hat mir viel Freude gemacht, so ungefiltert mit allen ins Gespräch zu kommen. Manche Begegnung dauerte nur wenige Augenblicke, bei anderen kamen lange Diskussionen auf. Alles in allem haben fast alle Besuchten sehr positiv reagiert und sich gefreut, dass es einen Kandidaten gibt, der sich Zeit für sie nimmt und ihnen durch diesen hohen Aufwand Wertschätzung entgegenbringt“. Aufgrund der Vielzahl von Themen, die ihm die Bürger zugerufen hätten sowie der großen Sympathiebekundungen habe er eine Menge Positives mitgenommen und werde sich auch weiter beständig im Ort zeigen. „Bei mehreren Gelegenheiten habe ich in diesem Wahlkampf die Bürgernähe des Altbürgermeisters Hans Dorr zum Vorbild erklärt. Dies bleibt auch im Falle meines Wahlsieges so. Nah dran sein, hinschauen, beständig eingreifen, sind meine Ziele für alle Teile unseres Bischems“, betonte Kalweit abschließend.