Kreativ werden - Zukunft gestalten

Der kommunale Rettungsschirm wird in Bischofsheim kommen. Das heißt:

  • berflüssige Ausgaben streichen

  • Notwendige Ausgaben optimieren

  • Finanzen durch Kreativität zukunftssicher machen

    Die Junge Union Mainspitze (JU) begrüßt den einstimmigen Beschluss des zuständigen Ausschusses der Bischofsheimer Gemeindevertretung grundsätzlich am Kommunalen Rettungsschirm der Hessischen Landesregierung teilzunehmen.

    Der Rettungsschirm ermöglicht der Gemeinde einen finanziellen Neuanfang, da das Land 46% der Schulden tilgen wird. In Bischofsheim werden dies über 7 Mio. Euro sein. Hinzu kommt eine Verbilligung der Zinslast.
    Die JU warnt aber auch vor allzu viel Begeisterung, „Neben der Entschuldung durch das Land, muss die Gemeinde ihren Haushalt massiv konsolidieren. Ich hoffe, dass sich in der Gemeindevertretung die notwendige Mehrheit hierfür findet “, sagte der JU Vorsitzende Simon Kanz.

    Gegenwärtig plant Bischofsheim mit einem Haushaltsdefizit von ca. 5,3 Mio. €.
    Die JU fordert deshalb, schon jetzt ein massives Sparprogramm zu beginnen. „Wir müssen den Menschen erklären, dass nicht alles was wünschenswert auch finanzierbar ist. Vor allem aber müssen wir kreativ werden, um die Mittel optimal zu verteilen“, so Kanz weiter.

    Eine schuldenfreie Zukunft wäre für unsere Gemeinde mehr als wünschenswert. „Eine Zukunft für gerade auch unsere jungen Mitbürger wird durch den Rettungsschirm möglich“.

    Als einen Aspekt, um den Haushalt nachhaltig zu entlasten, ohne Einbußen in Kultur und Lebensqualität hinnehmen zu müssen, kann die JU sich die Gründung einer Bürgerstiftung vorstellen.
    Eine Bürgerstiftung als unabhängige, autonom handelnde, gemeinnützige Stiftung von Bürgern für Bürger könnte wünschenswerte, jedoch durch die Gemeinde nicht finanzierbare Projekte fördern.

    „Das Prinzip von Bürgerstiftungen hat sich in vielen deutschen Städten bewährt und fördert breites Bürgerliches Engagement “, zeigt sich der JU Vorsitzende überzeugt.