Neujahrsempfang mit Roland Pofalla

Die CDU Bischofsheim hatte zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang in den Adlersaal geladen und zahlreiche Bürger waren dem Aufruf gefolgt. Nicht zuletzt, um den Generalsekretär der CDU Deutschland Roland Pofalla zu sehen, sondern auch um einen Blick auf den Landtagskandidaten Patrick Burghardt und seine Stellvertreterin Sabine Bächle-Scholz zu erhalten.

Neben diesen gaben sich noch Günter Schork, Landtagskandidat im Nachbarwahlkreis mit seinem Stellvertreter Mathias Lachmann und der Bundestagsabgeordnete Gerald Weiß die Ehre.

Gerade Gerald Weiß zu sehen freute Herrn Pofalla sichtlich, da er mit diesem seit Jahren erfolgreich im Bundestag zusammenarbeitet und er bereits jetzt bedauert, dass Weiß nicht erneut kandidieren wird.

Er verwies jedoch darauf, dass mit dem Verteidigungsminister Franz-Josef Jung ein toller Nachfolger bereitstehe, sodass der Kreis Groß-Gerau in Berlin weiterhin eine wichtige Stimme habe.

Herr Pofalla gab einen Überblick über das Superwahljahr 2009, in dem eine der Kernfragen laute, wo Kommunisten mitregieren könnten. Grade hier könnte Hessen ein Zeichen setzen und diese am Sonntag zu einer Episode machen. "So habe ich mir die Wiedervereinigung nicht vorgestellt" rief der Generalsekretär den Anwesenden zu. Die Mär vom real existierenden Kommunismus ist mit Pauken und Trompeten untergegangen. Wieso diese Geisterfahrer überhaupt noch Stimmen erhalten sei ihm ein Rätsel. Er ergänzte dazu noch, dass auch die SPD auf einen gefährlichen Weg eingeschwenkt sei, als sie sich auf ihrem Bundesparteitag 2008 zum demokratischen Sozialismus bekannt habe. Das sicherste Mittel am Sonntag die Verhältnisse wieder gerade zu rücken sei eine hohe Wahlbeteiligung. Durch diese kann die Bevölkerung zeigen, dass in Zeiten wie diesen kein Platz für hanebüchene Experiment der Linken ist.

Dies trifft insbesondere dann zu, wenn man einen näheren Blick auf die Erfolgsgeschichte Hessen unter Roland Koch wirft. Pofalla zählte die Erfolge der CDU-Regierung auf, die Hessen in den vergangenen Jahren vom Schlusslicht Ende der 90er zur Spitzengruppe der Bundesländer in allen wichtigen Bereichen geführt habe. Daher sein Fazit zur Landtagswahl:

Hessen muss weiter erstklassig regiert werden!

In der Folge widmete sich der Generalsekretär den komplexen Zusammenhängen der verschiedenen Konjunkturmaßnahmen und warb dafür, dass an diesen kein Weg vorbeiführe. "Die Wirtschaft jetzt nicht zu unterstützen würde viel mehr kosten und viele Menschen ins Elend stürzen."

Zum Schluss hob er noch die besondere Rolle des Landtagskandidaten Patrick Burghardt hervor. Als jüngster Kandidat der Landesliste mit gerade 27 Jahren sei er ein Beleg dafür, dass die Altersmischung in der CDU stimme.

Herr Burghardt erhielt im Anschluss auch die Gelegenheit sich noch einmal zu präsentieren und wies auf die Nähe der linken Parteien untereinander hin. Burghardt, der gerade von einem Interview bei Radio Rüsselsheim mit den anderen Wahlkreiskandidaten kam, war sichtlich geschockt über diese Nähe und die ideologische Verbohrtheit. An der Bildung festgemacht brachte Burghardt es auf den Punkt "Einheitsbrei ist nicht die Lösung".

Auch zum Ausbau des Flughafens mit den dadurch entstehenden 40.000 Arbeitsplätzen bekannt er sich klar. Ebenso zu den Rettungsmaßnahmen für Opel, die dort sowie bei den Zulieferern abertausende Arbeitsplätze in der Region schützen werden. Gerade hier zeige sich der Unterschied zwischen den Männern an der Spitze:

"Wer kann mit GM auf Augenhöhe verhandeln? Roland Koch

oderSchäfer Gümbel? Die Antwort ist klar:

Nur Roland Koch hat die

notwendige Autorität und das Fachwissen!"

Zum Abschluss rief Brughardt die Anwesenden auf, bis zum letzten Augenblick für einen klaren Wahlsieg und eine bürgerliche Mehrheit in Hessen zu kämpfen.